Vielen ist der Name noch geläufig, nun feiert er eine Renaissance. Aus dem Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRUM) wird das Medienzentrum im Erzbistum Paderborn. Christoph Quasten, Leiter der Einrichtung seit 1992, freut sich auf den vertrauten Namen: „Die meisten Benutzer kennen uns seit langem unter dem Begriff Medienzentrum und haben ihn mitunter einfach weiter verwendet.“

Seit 1975 gibt es das Medienzentrum für das Erzbistum Paderborn, in Paderborn zunächst am Rathausplatz im Haus Pötz (heute Bar & Celona), dann seit 1989 in einem historischen Fachwerkensemble am Stadelhof. Zur Umbenennung kam es 2008, als das Medienzentrum Teil der Hauptabteilung Schule und Erziehung wurde und mit der Abteilung Religionspädagogik fusionierte. „Die erhofften Synergieeffekte traten nicht ein, die Wiedererkennbarkeit vor allem der Abteilung Religionspädagogik litt, so war es konsequent, wieder zur alten Bezeichnung Medienzentrum zurückzukehren“, bilanziert Quasten mit Blick auf die letzten Jahre. Bewährt hat sich aber die damalige Fusion des Medienzentrums mit dem Institut für Religionsunterricht und Katechese, das Standorte in Schwerte und Paderborn hatte.

Christoph Quasten blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Nun bieten wir unter einem markanten Namen unsere Dienstleistungen für verschiedene Zielgruppen konzentriert an. In Dortmund in der Kommende und in Paderborn verfügen wir über profilierte Standorte mit einer religionspädagogische Fachbibliothek und Mediothek, in Paderborn ergänzen wir dieses Angebot um eine Öffentliche Bibliothek und die Fachstelle für Büchereien, die die 215 Katholischen Öffentlichen Büchereien im Erzbistum Paderborn unterstützt.“